"Uns gegenseitig unserer Hoffnung versichern" Drei Jahre Krieg in der Ukraine: Gedenken in Sachsen-Anhalt
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25. Februar 2025, 10:49 Uhr
Vor drei Jahren griff Russland die Ukraine an. Unter anderem in Dessau-Roßlau haben am Montag Menschen der Ukraine gedacht. Die Kreisoberpfarrerin sagte MDR SACHSEN-ANHALT: "Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unserer Hoffnung versichern."
Der Überfall Russlands auf die Ukraine hat sich am Montag zum dritten Mal gejährt. In Sachsen-Anhalt gab es deswegen wie in der gesamten Bundesrepublik Gedenkveranstaltungen.
In Dessau-Roßlau hatte die Evangelische Landeskirche zu Friedensgebeten eingeladen. Am Nachmittag kamen Mitglieder der Gemeinde und ukrainische Geflüchtete an der Dessauer Friedensglocke zusammen. Kreisoberpfarrerin Annegret Friedrich-Berenbruch sagte MDR SACHSEN-ANHALT: "Es ist wichtig, dass wir uns gegenseitig unserer Hoffnung versichern."
Krieg in der Ukraine: Gedenkveranstaltungen in Halle, Magdeburg und Köthen
Auch in Halle gab es eine abendliche Gedenkveranstaltung auf dem Marktplatz vom Verein "Save Ukraine Halle". In Magdeburg war am Abend der Historiker Dr. Gerhard Gnauck in der Stadtbibliothek zu Gast und hielt einen Vortrag über "Die drei Tragödien der Ukraine". Bereits am Sonntag hatte es ein Friedensgebet in der St. Jakobskirche in Köthen im Landkreis Anhalt-Bitterfeld gegeben.
Am 24. Februar 2022 begann der russische Überfall auf die Ukraine. Millionen Menschen mussten fliehen. Viele von ihnen sind auch nach Sachsen-Anhalt gekommen. Nach Angaben des Sozialministeriums lebten im November 2024 etwa 32.500 Ukrainer in Sachsen-Anhalt. Die meisten von ihnen sind demnach alleinerziehende Frauen mit ihren Kindern.
MDR (Susanne Liermann, Alisa Sonntag)
Dieses Thema im Programm: MDR S-ANHALT | 24. Februar 2025 | 19:00 Uhr
C.T. vor 4 Wochen
"1. Agression geht und ging nur von einem aus und der sitzt im Kreml. "
Das spielt keine Rolle. Es gewinnt der Stärkere -Punkt- Egal wie Sie es biegen wollen oder nicht. Die Ukraine kann nurnoch Schadensbegrenzung betreiben - und das am Besten a.s.a.p. Ohne unsere Hilfen wäre das Ding schon letztes Jahr entschieden gewesen... Der Stärkere gewinnt - so ist es nunmal und das wird sich nie ändern! Wir sollten lieber so schnell es geht beginnen, uns selbst zu stärken anstatt unser Geld in einem hoffnungslosen Kampf zu versenken... Die Schwachen bleiben auf der Strecke und die Sieger schreiben die Geschichte. Diese Schlussfolgerung sollten Sie aus der Geschichte der Menschheit wohl langsam auch mal ableiten können...
C.T. vor 4 Wochen
"Andererseits gibts Hoffnung; wer heute Trumps Rede (Makron-Besuch) gehört hat, weiß, daß es nur noch die EU-Herrscher sind, die der Möglichkeit eines Friedens im Wege stehen - und das wohl auch nur aus innenpolitischen Gründen der eigenen Machterhaltung."
... selbst im UN-Sicherheitsrat haben die Stimmen der EU kein Gewicht mehr. Die Welt distanziert sich immer weiter vom kriegstreibenden Bürokratie- und Regulierungsmonster EU. England, Russland, China und jetzt die USA. In Afrika kaum noch Einfluss an Asien braucht man garnicht mehr denken... Da bleibt nicht mehr viel übrig. Die EU stirbt! Und das ist so sicher wie das "Amen" in der Kirche :-) ...
AuchDasNoch vor 4 Wochen
selten so einen Unsinn gelesen. Klingt doch sehr nach AfD-Nachplapperei.
1. Agression geht und ging nur von einem aus und der sitzt im Kreml.
2. Moskau könnte jederzeit mit dem Krieg aufhören, aber das ist nicht das derzeitige Interesse.
3. Es gibt keine EU-Herrscher, alle sind, anders als in Russland, demokratisch gewählt.
4. Russland hatte nie vor mit Europa zu verhandeln sondern stets nur mit den USA um sich wieder als Weltmacht sehen zu können.