Handball | Bundesliga SC Magdeburg erkämpft sich Remis bei den Füchsen Berlin
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13. Spieltag
08. Dezember 2024, 20:04 Uhr
Der SC Magdeburg hat im Spitzenspiel bei den Füchsen Berlin bereits wie der sichere Verlierer ausgesehen. Doch der SCM hat sich noch einmal zurückgekämpft und ist am Ende knapp am Sieg vorbeigeschrammt.
Der SC Magdeburg hat im hitzigen Ost-Derby bei den Füchsen Berlin dank einer furiosen Aufholjagd ein Remis erkämpft. Trotz eines phasenweise herausragenden Auftritts von Welthandballer Mathias Gidsel machte der deutsche Meister einen Sechs-Tore-Rückstand zur Pause wett und trat mit einem 31:31 (17:13) die Heimreise an. Beste Werfer waren Gidsel mit elf und Magdeburgs Matthias Musche mit sieben Toren.
SCM-Trainer Bennet Wiegert musste gegen die Füchse auf die langzeitverletzten Felix Claar (Achillessehne) und Omar Ingi Magnusson (Sprunggelenk) verzichten. Dafür stand Tim Hornke erstmals wieder im Kader, nachdem er sich im Auftaktspiel bei Olympia in Paris am Fuß verletzt hatte.
Gidsel macht zehn Tore in der ersten Halbzeit
Das Duell der deutschen Champions-League-Starter entwickelte sich schnell zu Gidsels One-Man-Show. Berlins Erfolgsgarant erzielte alleine in der ersten Halbzeit zehn Treffer und hatte maßgeblichen Anteil an der Sechs-Tore-Führung zur Pause. Magdeburgs Defensive fand keine Mittel gegen die Füchse-Offensive, die ganz nah am Optimum spielte.
Abwehrchef Christian O'Sullivan wusste sich nur mit einem Foul zu helfen und sah die Rote Karte. Zudem ging das Torwart-Duell klar an die Hausherren. Weder Sergey Hernandez noch Nikola Portner konnten in der ersten Halbzeit einen Wurf der Berliner parieren.
Erste Magdeburger Parade nach fast 36 Minuten
Nach dem Wechsel kam der Doublesieger zu schnellen Toren und nach rund 36 Minuten hielt Hernandez sogar einen Siebenmeter. Der SCM profitierte nun von Fehlwürfen der Hausherren und von einem auftrumpfenden Hernandez. 16 Minuten vor Spielende hatte der deutsche Meister Gidsel im Griff und glich zum 27:27 aus.
Beide Mannschaften leisteten sich in der Schlussphase Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel. Nachdem Oscar Bergendahl 36 Sekunden vor Schluss für den SCM zum 31:31 ausglich, hatten zunächst die Füchse noch einen Angriff. Durch ein Stürmerfoul kam dann aber noch einmal der SCM in Ballbesitz. Gisli Kristjanssons Abschluss eine Sekunde vor dem Ende ging knapp am Berliner Tor vorbei. So blieb es nach zwei komplett verschiedenen Halbzeiten beim Unentschieden, mit dem die Magdeburger nach dem Spielverlauf wohl dennoch besser leben können.
mru/dpa
Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL | Sport bei MDR AKTUELL | 08. Dezember 2024 | 20:40 Uhr
quercu vor 16 Wochen
Was für ein Fight! Respekt SCM! Über den Einspruch kann man nur lachen. Typisch Hannig, heult rum. Wurde eigentlich schon mal aufgearbeitet, warum der Füchse Politiker Präsident Frank Steffel, vor dem Pokalfinale in Köln in der leeren SCM-Kabine angetroffen wurde ? Dafür hätte der DHB auch Sperren verhängen müssen. Es wirkt in Berlin alles so unehrlich und unsympathisch.
FCM65 vor 16 Wochen
Super zurück gekämpft. Meine Hochachtung. Zur richtigen Zeit war auch Sergey wieder da. Zum Schluss war sogar ein Sieg im Bereich des möglichen, aber das Unendschieden fühlt sich trotzdem sehr gut an. Wenn die Langzeitverletzten dann wieder da sind, wird es sicherlich noch besser.
Nochmals herzlichen Glückwunsch.
handball55 vor 16 Wochen
Mit DYN und Bild im Rücken wird diese
Unsportlichkeit gelingen.
Es war eine Tatsachen Entscheidung!
Aber egal super gespielt vom SCM .
Die Kommentatoren bei DYN sind aber auch sehr einseitig?