
Es liegt nicht am Schlafrhythmus Lebensstil verkürzt (manchen) Nachteulen das Leben
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21. Juni 2023, 14:45 Uhr
Lange aufbleiben sorgt nicht für ein kürzeres Leben. Zu dem Schluss kommt eine Studie der Universität Helsinki, die aber auch sagt: Trotzdem ist das Sterberisiko von Nachtschwärmern etwas höher als das von Leuten, die früh aus den Federn kommen.
Herausgefunden wurde das anhand von Daten einer Langzeitstudie, bei der 23.800 Zwillinge über 37 Jahre lang beobachtet wurden und auch den Lebensstil der Personen in die Auswertung mit einbezog, also Bildung, täglicher Alkoholkonsum, Raucherstatus und -menge, BMI sowie Schlafdauer. Dr. Christer Hublin, Forscher am Finnischen Institut für Arbeitsmedizin in Helsinki, erläutert: "Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Chronotyp nur einen geringen oder gar keinen unabhängigen Beitrag zur Sterblichkeit leistet", dass es also egal ist, ob jemand sich zur Gruppe der Nachteulen oder der Lerchen zählt. Beim Vergleich der beiden Typen zeigte sich nämlich, dass das erhöhte Sterberisiko der "Eulen" hauptsächlich auf einen höheren Tabak- und Alkoholkonsum zurückzuführen sei.
Die komplette Studie lesen Sie hier im Original.