Russland-Ukraine-KriegTicker vom Freitag: Selenskyj lädt Scholz am 9. Mai nach Kiew ein
Der ukrainische Präsident Selenskyj hat Bundeskanzler Scholz zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland nach Kiew eingeladen. Aus Mariupol wurden fast 500 Zivilisten in Sicherheit gebracht. Laut Verteidigungsministerin Lambrecht wird Deutschland sieben Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine liefern. Das russische Flaggschiff "Moskau" soll mit US-Hilfe zerstört worden sein. Die aktuellen Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine im Ticker.
Die Berichterstattung aus der Ukraine ist schwierig, weil wegen der Kämpfe nur wenige unabhängige Medienvertreter im Land sind. Informationen kommen vor allem von der ukrainischen Regierung und dem Verteidigungsministerium aus Russland, die allerdings kaum unabhängig verifiziert werden können.
Aktueller Ticker
- Ukrainischer Präsident Selenskyj lädt Bundeskanzler Scholz am 9. Mai nach Kiew ein.
- Deutschland liefert Panzerhaubitzen an die Ukraine
- US-Geheimdienste halfen offenbar beim Lokalisieren von russischem Flaggschiff "Moskau"
- Aktuelles, Hintergründe und Karte der Ukraine
22:56 Uhr | Italien beschlagnahmt angebliche Putin-Megajacht
Die italienischen Behörden haben die in einer toskanischen Werft liegende Mega-Jacht "Scheherazade" festgesetzt. Ermittlungen hätten "erhebliche wirtschaftliche und geschäftliche Verbindungen zwischen dem offiziellen Eigentümer der 'Scheherazade' und bedeutenden Persönlichkeiten der russischen Regierung" ergeben, erklärte das italienische Wirtschaftsministerium. Das Ministerium gab den Namen des Eigentümers nicht bekannt.
Mitglieder der Anti-Korruptionsstiftung des inhaftierten Kreml-Kritikers Alexej Nawalny hatten die Jacht dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zugeschrieben. Das im Jahr 2020 von der deutschen Firma Lürssen gebaute Schiff verfügt laut der spezialisierten Website SuperYachtFan über zwei Hubschrauberlandeplätze, einen Swimmingpool und ein Kino und ist umgerechnet rund 640 Millionen Euro wert.
21:49 Uhr | Union fordert mehr Strenge gegen russische Oligarchen in Deutschland
Die Union hat ein härteres Vorgehen gegen russische Oligarchen gefordert. Bundestagsvizefraktionschefin Andrea Lindholz sagte, die Bundesregierung müsse "viel schneller und konsequenter handeln". Die Sanktionen müssten dem Putin-Regime wirklich weh tun, wenn sie wirken sollten. Es sei ein Unding, dass Oligarchen in Deutschland ihre Yachten und Luxusautos weiter nutzen dürften, obwohl ihre Vermögen eingefroren seien. Lindholz forderte eine Rechtslage wie in Italien, wo auch die Nutzung der Vermögenswerte untersagt sei. Die Bundesregierung will Gesetze ändern, um Sanktionen gegen russische Millionäre besser durchsetzen zu können. So sollen sanktionierte Unternehmer ihre Vermögenswerte offenlegen.
20:55 Uhr | Cyberattacke gegen Politik und Behörden
Prorussische Hacker haben einem Medienbericht zufolge Internetseiten von Politik und Sicherheitsbehörden in Deutschland zeitweilig lahmgelegt. Nach "Spiegel"-Informationen richteten sich die Attacken unter anderem gegen die Bundespolizei, Landespolizeibehörden, den Bundestag, das Bundesverteidigungsministerium und die SPD-Website von Bundeskanzler Olaf Scholz. Einige der Seiten seien dadurch überlastet worden und nicht aufrufbar gewesen. Die sogenannten "Distributed Denial of Service"-Attacken sollen Vergeltungsaktionen für deutsche Waffenlieferungen an die Ukraine sein.
20:36 Uhr | Weitere Zivilisten aus Mariupol evakuiert
Aus dem von russischen Truppen belagerten Stahlwerk in Mariupol sind weitere Zivilisten herausgebracht worden. Reuters-Reporter berichteten, am Abend seien zwei Busse mit insgesamt 25 Menschen, darunter Kinder, in die russisch kontrollierte Ortschaft Besimenne gebracht worden. Sie wurden demnach von Mitarbeitern des Internationalen Roten Kreuzes und der Vereinten Nationen begleitet. Der russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge verließ ein dritter Bus mit 23 Zivilisten das Gelände des Asowstahlwerks. Nach übereinstimmenden russischen und ukrainischen Angaben wurden am Freitag insgesamt 50 Menschen aus Mariupol evakuiert.
20:07 Uhr | Washington weist Berichte über Hilfe bei Tötung russischer Generäle zurück
Die US-Regierung hat einen Medienbericht zurückgewiesen, amerikanische Geheimdienste hätten der Ukraine dabei geholfen, russische Generäle auszuschalten. Dies sei nicht zutreffend, sagt Präsidialamtssprecherin Jen Psaki. Die "New York Times" hatte berichtet, die USA hätten der Ukraine unter anderem Einzelheiten über die erwarteten Truppenbewegungen sowie über Russlands mobile Kommandoposten zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieser Informationen seien dann russische Kommandeure in der Ukraine angegriffen und getötet worden.
19:25 Uhr | Lindner will in die Ukraine reisen
Bundesfinanzminister Christian Lindner will in die Ukraine reisen. Der FDP-Politiker sagte der Funke-Mediengruppe, er habe mit seinem ukrainischen Amtskollegen Sergej Martschenko gesprochen und ihm einen Besuch angeboten. Martschenko sei erfreut gewesen und habe erklärt, Lindners Visite wäre der erste Besuch eines G7-Finanzministers in der Ukraine.
19:04 Uhr | Separatisten schicken "Botschafter" nach Moskau
Die selbst ernannten ostukrainischen Volksrepubliken Donezk und Luhansk haben "Botschafter" nach Moskau entsandt. Die prorussischen Separatisten aus Donezk teilten mit, dass ihre Interessen in Russland künftig durch die Politikerin Olga Makejewa vertreten werden sollen. Luhansk schickt den ehemaligen Journalisten Rodion Miroschnik, der vor Jahren für den damaligen russlandnahen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch arbeitete. Russland hatte die Separatistengebiete Donezk und Luhansk am 21. Februar unter heftigem internationalem Protest als unabhängige Staaten anerkannt und drei Tage später die Ukraine angegriffen.
18:17 Uhr | Selenskyj lädt Scholz am 9. Mai nach Kiew ein
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Bundeskanzler Olaf Scholz zum Tag des Sieges über Nazi-Deutschland am kommenden Montag nach Kiew eingeladen. Scholz sei seit einiger Zeit willkommen, sagte Selenskyj per Videoschalte der britischen Denkfabrik Chatham House.
Zuvor hatte es ein wochenlanges Tauziehen um Besuche deutscher Regierungsvertreter in Kiew gegeben. Grund war die Ausladung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier durch die ukrainische Führung Mitte April. Hintergrund war Steinmeiers langjähriges Bemühen um gute Beziehungen zum Kreml. In Ländern der ehemaligen Sowjetunion ist der 9. Mai einer der wichtigsten Feiertage.
17:35 Uhr | Russland erlaubt "Schmuggel" sanktionierter Waren
Russland hat die Einfuhr von zahlreichen westlichen Produkten ohne Zustimmung der Hersteller und Rechte-Inhaber erlaubt, um die Sanktionen zu umgehen. Auf der am Freitag vom Industrie- und Handelsministerium veröffentlichten Liste stehen unter anderem Smartphones von Apple und Samsung, große Automarken, Spielkonsolen und Ersatzteile für verschiedene Branchen. Auch Alltagsgüter wie Besteck und Kosmetika sind darunter. Laut Ministerium wird damit "die zivilrechtliche Haftung aufgehoben, wenn die Produkte von Importeuren unter Umgehung der offiziellen Vertriebswege eingeführt werden".
Darunter sind viele Waren von Firmen, die den Handel mit Russland nach der Invasion in die Ukraine gestoppt hatten. Andere Güter, wie etwa Autoteile, dürfen wegen der internationalen Sanktionen gegen Moskau nicht mehr eingeführt werden. Das Ministerium betonte, dass die neue Regelung keine "Genehmigung zur Einfuhr oder zum Vertrieb von Fälschungen" sei. Präsident Wladimir Putin hat wiederholt erklärt, die russische Wirtschaft verkrafte die Sanktionen gut.
17:02 Uhr | BKA hilft bei Untersuchung von Kriegsverbrechen
Das Bundeskriminalamt soll bei den Ermittlungen zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen in der Ukraine helfen. Laut Bundesinnenministerium wurden dafür forensische Technik und Materialien bereitgestellt. Deutsche Ermittler würden aber nicht in die Ukraine geschickt. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International wirft russischen Streitkräften zahlreiche Kriegsverbrechen in der Ukraine vor. In einem neuen Bericht werden mehr als 60 Fälle von getöteten Zivilisten in Kiewer Vororten dokumentiert. Generalsekretärin Agnes Callamard erklärte, die Verbrechen seien nicht vereinzelt oder zufällig erfolgt.
16:39 Uhr | AfD: Baerbock muss auch nach Moskau reisen
AfD-Chef Tino Chrupalla hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock und Bundestagspräsidentin Bärbel Bas zu Gesprächen mit der russischen Führung aufgerufen. Deutschland müsse versuchen, den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen, sagte Chrupalla am Freitag. Baerbock und Bas sollten möglichst von Kiew weiter nach Moskau reisen und sich bemühen, beide Konfliktparteien wieder an einen Tisch zu bringen – "beispielsweise in Deutschland". Chrupalla sagte, die Bundesregierung müsse sich stärker für ein Kriegsende einsetzen und dafür, dass es nicht zur Konfrontation Russlands mit der Nato komme.
Baerbock will in den kommenden Tagen als erstes deutsches Regierungsmitglied seit Beginn des russischen Angriffskriegs in die Ukraine reisen, auch Bundestagspräsidentin Bärbel Bas wird dort erwartet. In dieser Woche hatten die Bundesregierung und die Regierung in Kiew ihren Streit um einen Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgeräumt – mehr dazu in der Medienschau.
16:10 Uhr | Ex-General Bühler rechnet nicht mit Atomkrieg
Ex-Bundeswehrgeneral Erhard Bühler erklärt heute im MDR-Podcast, warum er glaubt, dass Russland keine taktischen Atomwaffen einsetzen wird. Außerdem beantwortet er Hörerfragen zu den Folgen einer Generalmobilmachung in Russland. Für Deutschland äußert er sich zur Wahrscheinlichkeit einer Rückkehr zur allgemeinen Wehrpflicht und gibt eine Einschätzung zur Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr.
15:46 Uhr | Länder wollen mehr Geld vom Bund für Geflüchtete
Die Länder-Finanzminister haben die Bundesregierung aufgefordert, schnell mehr Geld zur Versorgung der Ukraine-Flüchtlinge bereitzustellen. Zum Abschluss ihrer Konferenz in Nürnberg erklärten die Minister, der Bund habe zugesichert, sich dauerhaft an den Kosten zu beteiligen. Bisher sei aber noch keine Verständigung erreicht worden. Länder und Kommunen seien darauf angewiesen, dass der Bund seine Zusagen einhalte. Der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz verwies darauf, dass sein Bundesland heute schon fast so viele Geflüchtete aufgenommen habe wie beim großen Andrang Geflüchteter 2015.
15:10 Uhr | UN wirft Russland Getreide-Diebstahl in Ukraine vor
In der Ukraine sind nach Angaben der UN-Agrarorganisation FAO rund 700.000 Tonnen Getreide verschwunden. Die FAO geht davon aus, dass russische Streitkräfte das Korn in ihre Heimat gebracht haben. Es gebe Beweise, dass Lkw Getreide nach Russland transportiert habe. Ebenso gebe es glaubhafte Berichte und Videos, dass die russische Armee Agrargeräte stehle und Lagerhäuser in der Ukraine zerstöre.
14:27 Uhr | Kardinal Marx billigt Waffenlieferungen
Der Münchner Kardinal Reinhard Marx sieht Waffenlieferungen an die Ukraine als ein Dilemma: "Es gibt keine einfachen, keine richtigen und keine nur guten Entscheidungen", sagte Marx dem Bayerischen Rundfunk. Doch die Spirale der Gewalt und der Eskalation zwinge Europa zu einer solchen Entscheidung und damit dazu, den Grundsatz Gewaltverzicht zunächst aufzugeben. Zugleich müsse "auf allen möglichen Wegen versucht werden, die Waffen zum Schweigen zu bringen und zu reden".
13:30 Uhr | Erneute Kritik: Ungarn bezeichnet EU-Ölembargo als "rote Linie"
Die ungarische Regierung hat das von der EU-Kommission vorgeschlagene Ölembargo gegen Russland erneut scharf kritisiert. Mit den geplanten Sanktionen habe die EU eine "eine rote Linie" überschritten, sagte Regierungschef Victor Orban in einem Radiointerview. Weil Ungarn massiv von russischem Öl abhängig sei, gleiche ein Embargo dem "Abwurf einer Atombombe auf die ungarische Wirtschaft".
Mit dem Embargo soll ab spätestens Anfang 2023 kein russisches Öl mehr importiert werden. Für Ungarn und die Slowakei soll es aber eine Ausnahmeregelung bis Ende 2023 geben. Ungarns Regierungschef Orban, der sich in der Vergangenheit immer wieder an die Seite Russlands gestellt hat, akzeptiert laut dem Interview aber auch diese Fristverlängerung nicht. Aus Diplomatenkreisen hieß es am Freitag, dass Ungarn laut einem neuen Vorschlag nun bis Ende 2024 Öl aus Russland beziehen dürfte.
13:17 Uhr | In Ukraine stecken 25 Millionen Tonnen Getreide fest
Aufgrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine stecken laut der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft rund 25 Millionen Tonnen Getreide in der Ukraine fest. "Es ist eine nahezu groteske Situation, die wir im Moment sehen", sagte Josef Schmidhuber von der UN-Organisation in Genf. Die Getreidemenge könne eigentlich exportiert werden, "kann aber das Land nicht verlassen, einfach wegen der fehlenden Infrastruktur und der Blockade der Häfen", so der Experte weiter.
12:51 Uhr | Scholz nennt russische Invasion die "größte Katastrophe unserer Zeit"
Bundeskanzler Olaf Scholz hat den Angriff Russlands auf die Ukraine als "größte Katastrophe unserer Zeit" bezeichnet. "Die Welt nach diesem Angriffs- und Vernichtungskrieg wird nicht mehr dieselbe sein wie davor. Sie ist es schon jetzt nicht mehr", sagte Scholz bei einer Veranstaltung in Hamburg. Putin dürfe den verbrecherischen Krieg nicht gewinnen - "und er wird diesen Krieg auch nicht gewinnen", so Scholz. Der SPD-Regierungschef erklärte in diesem Zusammenhang, dass er den Zusammenhalt der Welt in den Mittelpunkt der deutschen G7-Präsidentschaft rücken wolle.
Der internationale Zusammenhalt sei fragil, so Scholz. "Darum werden wir uns mit all unserer Kraft dafür einsetzen, dass die globale Allianz, die fest hinter der regelbasierten internationalen Ordnung steht, jetzt keine Risse bekommt." Er werde zum G7-Gipfel Ende Juni in Elmau deshalb auch Staats- und Regierungschefs aus anderen Weltregionen wie Indonesien oder dem Senegal einladen. "Es muss völlig klar sein: Die G7 ist kein exklusiver Club der reichen westlichen Industrienationen", sagte der Bundeskanzler.
11:24 Uhr | Friedman: Neutralität kann es nicht geben
Der Publizist Michel Friedman befürwortet die Lieferung von schweren Waffen an die Ukraine. Er gehört zu den Unterzeichnern des zweiten offenen Briefs an Bundeskanzler Olaf Scholz, in dem gefordert wird, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken. Friedman sagte MDR AKTUELL, bei einem so nahen Krieg könne es keine Neutralität geben. Wenn man die Ukraine jetzt allein lasse, könnte sich Russlands Präsident Wladimir Putin erst recht ermutigt fühlen, die nächsten Länder anzugreifen.
10:22 Uhr | Umfrage: Rückendeckung für EU-Ukrainepolitik
Die Bürgerinnen und Bürger in der EU unterstützen mehrheitlich den derzeitigen Kurs der Ukrainepolitik. Das geht aus der neuesten "Eurobarometer"-Umfrage im Auftrag der Europäischen Kommission hervor. Demnach findet eine deutliche Mehrheit der Befragten, dass Europa sich seit Ausbruch des russischen Angriffskriegs mit der Ukraine solidarisch gezeigt habe und zudem zügig und geschlossen gehandelt habe. Auch die finanzielle und humanitäre Hilfe sowie die Aufnahme von Ukraine-Geflüchteten in EU-Ländern finden Unterstützung.
09:59 Uhr | Scholz will sich in TV-Ansprache an die Deutschen wenden
Bundeskanzler Olaf Scholz will sich am kommenden Sonntag in einer Fernsehansprache an die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland wenden. Wie es am Freitag aus Regierungskreisen hieß, will der SPD-Kanzler über den Krieg in der Ukraine und das Ende des Zweiten Weltkriegs sprechen.
Zuvor hatte die "Bild" über die Pläne berichtet. Die Ansprache soll am Sonntagabend in der ARD und im ZDF ausgestrahlt werden. Es wäre abgesehen von der Neujahrsansprache das zweite Mal, dass sich Scholz in einer Fernsehansprache an die Bevölkerung wendet. Bereits kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine am 24. Februar hatte er eine solche Ansprache gehalten. Am kommenden Sonntag, dem 8. Mai, wird in vielen Ländern an die Kapitulation der Deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg erinnert. Der Tag markiert damit die Befreiung vom Nationalsozialismus in Europa.
08:27 Uhr | Ukraine: Fast 500 Zivilisten aus Mariupol evakuiert
Aus der ukrainischen Hafenstadt Mariupol sind nach Angaben der Ukraine in den vergangenen Tagen Hunderte Zivilisten evakuiert worden. Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Andrij Jermak, sagte der Nachrichtenagentur Unian, seit dem Beginn eines von der UNO geleiteten Einsatzes sei es "gelungen, fast 500 Zivilisten aus Mariupol und seinen Vororten zu evakuieren".
Zudem habe eine weiterer Versuch begonnen, Menschen aus dem Asow-Stahlwerk in Sicherheit zu bringen. Über Ergebnisse wolle er in Kürze berichten. Auch die stellvertretende ukrainische Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk erklärte: "Heute konzentrieren wir uns auf das Asow-Stahlwerk." Nach ukrainischen Angaben sitzen dort noch immer rund 200 Zivilisten fest.
07:55 Uhr | Deutschland liefert sieben Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine
Deutschland wird laut Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht sieben Panzerhaubitzen 2000 an die Ukraine liefern. Dazu sei am Freitag im slowakischen Sliac Einigkeit erzielt worden, so die SPD-Politikerin. Die Waffensysteme sollen der Bundeswehr nach der Lieferung nicht unmittelbar fehlen, da sie aus einer laufenden Instandsetzung kommen. Zu den Haubitzen solle auch eine Ausbildung angeboten werden.
Bei der Panzerhaubitze 2000 handelt es sich um ein schweres Artilleriesystem mit einer Kanone auf einem Kettenfahrzeug. Sie ähnelt damit einem Panzer. Zuletzt hatte es in Deutschland ein langes Ringen um die Lieferung schwerer Waffen gegeben. Ende April war bereits die Lieferung von Flugabwehrpanzern des Typs Gepard in Aussicht gestellt worden.
07:46 Uhr | Scholz will bei Energieversorgung in der EU Solidarität zeigen
Osteuropäische EU-Länder ohne Häfen an Nord- und Ostsee sollen laut Bundeskanzler Olaf Scholz mit LNG-Gas versorgt werden. Deutschland werde sich solidarisch zeigen, wenn es darum gehe, alle EU-Staaten mit Alternativen zu russischem Gas zu beliefern, sagte Scholz am Donnerstagabend nach einem Treffen mit Tschechiens Ministerpräsident Petr Fiala. Fiala erklärte, Kanzler Scholz habe zugesichert, dass Tschechien über die von Deutschland geplanten Flüssiggas-Terminals mitversorgt werden könne. Tschechien ist zu über 95 Prozent abhängig von russischem Gas.
06:33 Uhr | Geplantes Ölembargo: Verbraucher füllen laut Portal Heizöl-Lager auf
Die Aussicht auf das von der EU-Kommission geplante Ölembargo gegen Russland treibt viele Verbraucher offenbar dazu, ihre Heizöl-Lager noch einmal aufzufüllen. Seit Montag verzeichne man ein stark erhöhtes Bestellaufkommen, sagte Oliver Klapschus, Geschäftsführer der Plattform HeizOel24 der dpa. "Die Kaufaktivität der Kunden auf der Plattform liegt in etwa viermal so hoch wie im Jahresdurchschnitt und fünf- bis sechsmal so hoch wie in einem 'normalen' Mai", so Klapschus. Normalerweise bestellten Haushalte im jetzigen Monat nur wenig Heizöl.
Die Versorgungslage sehen Wirtschaftsverbände aktuell derweil nicht gefährdet. Am Wochenende hatte sich die Bundesregierung für ein Ölembargo gegen Russland ausgesprochen, die EU-Kommission schlug dann am Mittwoch ein solches Handelsverbot offiziell vor. Bis Anfang des nächsten Jahres sollen Öllieferungen aus Russland demnach weitestgehend eingestellt sein.
06:00 Uhr | Experte erwartet lang anhaltende Solidarität mit Ukrainern
Der Politikwissenschaftler Stefan Wallaschek geht davon aus, dass die Solidarität mit den Flüchtlingen aus der Ukraine länger anhält als bei früheren Konflikten. Der Experte der Europa-Universität Flensburg sagte MDR AKTUELL, es sei nicht nur so, dass die Geflüchteten aus Europa kämen. Zudem sei man hierzulande auch selbst ökonomisch betroffen. Man spüre den Krieg zum Beispiel am Preisanstieg, an den Fragen des Ölembargos, des Gasembargos. Prinzipiell ebbe Solidarität nach einer Zeit aber wieder ab und verlagere sich in die Institutionen.
Das bestätigte die AWO Thüringen. Sprecherin Anne Osterland sagte, es gebe weiter hohe Hilfsbereitschaft, aber der Fokus verschiebe sich. Es gehe weg von Spenden oder Fahrten an die ukrainische Grenze hin zur Organisation im Hintergrund, zum Beispiel von Beratungs- oder Freizeitangeboten.
05:38 Uhr | Österreich gegen Kurswechsel bei Gasembargo
Österreich hat Deutschland davor gewarnt, ein Gasembargo in Betracht zu ziehen. Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck sagte in einem Zeitungsinterview, ein Stopp von Gaslieferungen aus Russland sei für Österreich eine rote Linie. Weder Deutschland noch Österreich würden ein Embargo durchhalten. Daher dürfe man keine Signale in diese Richtung senden.
Schramböck betonte, ihr Land versuche, unabhängig von russischem Gas zu werden. Das werde aber nicht so schnell gehen. Die konservative Politikerin schlug vor, dass die EU bei der Gasförderung auf Fracking setzt. Die EU-Kommission hatte zuletzt einen schrittweisen Importstopp von Rohöl und Ölprodukten bis zum Jahresende vorgeschlagen.
05:20 Uhr | Guterres: Neuer Evakuierungsversuch aus Mariupol
In der ukrainischen Hafenstadt Mariupol läuft nach Angaben der Vereinten Nationen ein weiterer Einsatz zur Evakuierung von Hunderten Zivilisten. Das bestätigte UN-Generalsekretär António Guterres am Abend in einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats in New York. Einzelheiten nannte er nicht. Die ukrainische Regierung sprach ebenfalls von Evakuierungen aus Mariupol. Vize-Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk nennt als Termin heute Vormittag.
Nach ukrainischen Angaben warten noch rund 200 Zivilisten darauf, aus einem schwer umkämpften Stahlwerk herauszukommen. Bei zwei vorherigen Aktionen wurden rund 500 Menschen nach Saporischschja gebracht. Das hatten die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz vermittelt.
04:59 Uhr | Historikerin: Krieg in Ukraine verändert deutsche Erinnerungskultur
Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine verändert aus Sicht der Historikerin Tanja Penter die Erinnerungskultur in Deutschland. Zum 77. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs sagte die Professorin für Osteuropäische Geschichte der Deutschen Presse-Agentur, lange Zeit seien die 27 Millionen Kriegstoten der Sowjetunion mit russischen Opfern gleichgesetzt worden. Dies sei jedoch eine "Fehlwahrnehmung". Auch Ukrainer, Belarussen und andere Nicht-Russen seien am Sieg über den Nationalsozialismus beteiligt gewesen.
03:55 Uhr | Selenskyj: Bisher über 2.000 russische Raketenangriffe
Die russische Armee hat in ihrem Krieg gegen die Ukraine nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj bisher 2.014 Raketen gegen diverse Ziele eingesetzt. Das teilte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache mit. Darüber hinaus seien seit Beginn der Invasion der russischen Armee in die Ukraine am 24. Februar bereits 2.682 Luftangriffe registriert worden. "Jeder dieser Einsätze bedeutet den Tod unseres Volkes, die Zerstörung unserer Infrastruktur." Allein die medizinische Infrastruktur der Ukraine habe schwere Verluste erlitten, sagte Selenskyj. "So haben russische Truppen bis heute fast 400 Gesundheitseinrichtungen zerstört oder beschädigt."
01:50 Uhr | Medien: Untergang der "Moskau" mithilfe von US-Informationen
Geheimdienstinformationen der USA haben Medienberichten zufolge dem ukrainischen Militär im Zusammenhang mit dem Sinken des Kriegsschiffs "Moskau" geholfen. Die US-Regierung habe aber keine Kenntnis über die Pläne der Ukraine gehabt, berichteten mehrere US-Medien wie die "Washington Post" oder die "New York Times" unter Berufung auf nicht namentlich genannte Personen, die mit der Angelegenheit vertraut seien. Die USA hätten das Schiff auf Nachfrage des ukrainischen Militärs als "Moskau" identifiziert und bei der Lokalisierung geholfen, berichtete der Sender NBC News.
Das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte war am 14. April gesunken. Die Ukraine hatte mitgeteilt, dass die "Moskau" von zwei Neptun-Raketen getroffen worden sei. Das US-Verteidigungsministerium bestätigte dies. Laut dem russischen Verteidigungsministerium war hingegen an Bord des Kreuzers Munition detoniert. Die Explosion habe dann ein Feuer ausgelöst, durch das der Rumpf beschädigt worden sei. Beim Versuch, das Schiff abzuschleppen, sei es dann gesunken, hieß es von russischer Seite.
00:41 Uhr | Selenskyj bekräftigt Forderung nach Marshall-Plan für die Ukraine
Ungeachtet der massiven finanziellen Unterstützung des Westens für die Ukraine hält Präsident Wolodymyr Selenskyj an seinen Forderungen für eine Art Marshall-Plan für sein Land nach dem Krieg fest. Die internationale Geberkonferenz in Warschau, die wenige Stunden zuvor etwas über sechs Milliarden Euro Unterstützung für Kiew zusammengebracht hatte, sei "ein Element unseres Schutzes, ein Element des Schutzes für ganz Europa", sagte Selenskyj in seiner täglichen Videoansprache. Das Schicksal der Ukraine und Europas entscheide sich jetzt "nicht nur auf dem Schlachtfeld", sondern auch im wirtschaftlichen Bereich, beim Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg.
Die in Warschau zugesagten Milliarden seien jedoch "nur ein Teil dessen, was wirklich notwendig ist, um das normale Leben in dem gesamten Gebiet wiederherzustellen, in das Russland den Krieg gebracht hat". Dafür sei eine noch stärkere Beteiligung der freien Welt und internationaler Institutionen erforderlich. "Deshalb brauchen wir ein modernes Analogon des Marshall-Plans für die Ukraine."
00:00 Uhr | Ticker am Freitag, 6. Mai 2022
Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.
- Ukraine-News: Charkiw erneut von russischen Drohnen attackiert mit Video
- Mittwoch: Kreml - Keine Pläne für Treffen zwischen Putin und Trump in Saudi-Arabien mit Audio
- Dienstag: Selenskyj erhofft sich von Merz Taurus-Lieferung mit Audio
- Montag: Putin lässt 160.000 Wehrdienstpflichtige einziehen mit Video
- Sonntag: Schwere Kämpfe im Osten der Ukraine mit Audio
- Samstag: Russland wirft Kiew stärkere Angriffe auf Energieanlagen vor mit Audio
- Freitag: Selenskyj weist Putins Vorstoß zu UN-Verwaltung für Ukraine zurück mit Audio
- Donnerstag: Gipfel ohne Einigkeit über europäische Truppen in der Ukraine mit Audio
- Mittwoch: EU will Russland-Sanktionen nur nach Abzug aus der Ukraine aufheben mit Audio
- Dienstag: Kreml - Moskau und Kiew vereinbaren Aussetzung der Angriffe auf Energieanlagen mit Audio
- Montag: Lange Verhandlungen in Riad – Ergebnisse am Dienstag erwartet mit Audio
- Sonntag: USA planen Abkommen für umfassende Waffenruhe bis 20. April mit Video
- Samstag: China erwägt Beteiligung an Friedenstruppen in der Ukraine mit Audio
- Freitag: Paris und London planen neutrale UN-Truppe mit USA als Schutzmacht mit Audio
- Donnerstag: EU will bis 2030 massiv aufrüsten mit Audio
- Mittwoch: Russland und Ukraine tauschen 372 Kriegsgefangene aus mit Audio
- Dienstag:Trump und Putin einigen sich auf Aussetzen von Angriffen auf Energieanlagen mit Audio
- Montag: Feuer in russischer Energieanlage in Astrachan nach Kampfdrohnen-Angriff mit Audio
- Sonntag: Witkoff – Differenzen zwischen Moskau und Kiew werden kleiner mit Audio
- Samstag: Russland meldet Gebietsgewinne in Kursk – Ukraine widerspricht mit Audio
- Freitag: Putin willigt in Trumps Bitte um Milde für Ukrainer in Kursk ein mit Audio
- Donnerstag: Putin äußert sich erstmals zu US-Vorschlag für Waffenruhe mit Audio
- Mittwoch: Russland will Waffenruhe prüfen mit Audio
- Dienstag: USA geben Militärhilfen für Ukraine wieder frei mit Audio
- Montag: Trump kündigt Freigabe von Geheimdienstinformationen an mit Audio
- Sonntag: Elon Musk spricht auf X über Abschaltung von Starlink mit Audio
- Sonnabend: Tausenden ukrainischen Soldaten droht die Einkesselung mit Audio
- Freitag: Trump droht Moskau mit Sanktionen und fordert Verhandlungen mit Audio
- Donnerstag: US-Gesandter kündigt Gespräche mit Ukrainern in Saudi-Arabien an mit Audio
- Mittwoch: USA stoppen Geheimdienstinformationen an Ukraine mit Audio
- Dienstag: Selenskyj geht auf Trump zu und schlägt Waffenruhe vor mit Audio
- Montag: Beratungen über europäischen Friedensplan für Ukraine dauern an mit Audio
- Sonntag: Macron und Starmer schlagen einmonatige Waffenruhe in der Ukraine vor mit Video
- Samstag: Großbritannien gewährt Ukraine Milliardenkredit für Verteidigung mit Audio
- Freitag: Treffen von Trump und Selenskyj nach Streit abgebrochen mit Audio
- Donnerstag: Frankreich schlägt ein europäisches Waffenlager vor mit Audio
- Mittwoch: Trump kündigt Treffen mit Selenskyj in Washington an mit Audio
- Dienstag: USA und Ukraine erzielen Einigung auf Rohstoffabkommen mit Audio
- Montag: Trump will Selenskyj in Kürze treffen mit Audio
- Sonntag: Selenskyj würde im Tausch für Nato-Beitritt zurücktreten mit Audio
- Samstag: USA drohen Kiew mit Abschaltung von Musks Starlink-Internet mit Audio
- Freitag: USA und Kiew: Annäherung im Rohstoffstreit mit Audio
- Donnerstag: Selenskyj bewertet Gespräch mit US-Gesandten als "gut" mit Audio
- Mittwoch: Trump will Putin treffen - US-Truppen bleiben in Europa mit Audio
- Dienstag: Russland lehnt Stationierung von Nato-Truppen in Ukraine ab mit Audio
- Montag: Scholz mahnt gemeinsames Vorgehen der Nato an mit Audio
- Sonntag: Kiew meldet starke russische Angriffe an Ostfront
- Samstag: G7 versichern Ukraine weiter "unerschütterliche Unterstützung" mit Video
- Freitag: Ehemaliges AKW in Tschernobyl durch mutmaßlich russischen Drohnenangriff stark beschädigt mit Video
- Donnerstag: USA und Russland wollen Ukraine an Verhandlungen über Kriegsende beteiligen mit Audio
- Mittwoch: Trump vereinbart nach eigenen Angaben Treffen und Verhandlungen mit Putin mit Video
- Dienstag: Selenskyj bereit für Tausch von Gebieten mit Russland mit Audio
- Montag: Russland greift Kiew mit Drohnen an mit Audio
- Sonntag: Baltische Staaten ans europäische Stromnetz angeschlossen mit Video
- Samstag: Chemiepark-Chef fordert Rückkehr zu russischem Gas mit Video
- Freitag: Russland meldet Einnahme strategisch wichtiger Stadt mit Video
- Donnerstag: Neue ukrainische Offensive im Gebiet Kursk mit Video
- Mittwoch: Selenskyj erklärt Bereitschaft zu direkten Gesprächen mit Putin mit Audio
- Dienstag: Scholz bezichnet Trumps Rohstoff-Pläne für Ukraine als "egoistisch" mit Audio
- Montag: Trump will Seltene Erden aus Ukraine im Austausch für US-Hilfe mit Audio
- Samstag: Raketenangriff auf historisches Zentrum Odessas mit Audio
- Freitag: Russland rückt in der Ostukraine weiter vor mit Audio
- Donnerstag: Tote bei Drohnenangriff auf Wohnhaus in Sumy mit Audio
- Mittwoch: Kiew drängt auf Unterstützung der USA mit Audio
- Dienstag: Verletzte nach Luftangriffen auf Charkiw mit Audio
- Montag: Erneut schwere Kämpfe um Pokrowsk
- Sonntag: Kiew meldet Drohnenangriff auf russische Öl-Raffinerie Rjasan mit Audio
- Samstag: Selenskyj will Friedensverhandlungen mit EU-Beteiligung mit Audio
- Freitag: Trump gibt Selenskyj Mitschuld am Ukraine-Krieg mit Audio
- Donnerstag: Trump will Ukraine-Krieg durch niedrigen Ölpreis beenden mit Video
- Mittwoch: Trump droht Putin mit hohen Zöllen bei Fortgang des Kriegs
- Dienstag: Trump plant Gespräch mit Putin mit Audio
- Montag: Ukraine will Flüchtlinge aus Deutschland zurückholen mit Audio
- Sonntag: Russland meldet Einnahme zweier Siedlungen
- Samstag: Laut Merkel kann die Ukraine ohne USA und Nato nicht überleben mit Audio
- Freitag: Scholz verknüpft Ukraine-Hilfe mit Aussetzung der Schuldenbremse mit Audio
- Donnerstag: Ukraine meldet Angriff auf russische Schießpulverfabrik mit Audio
- Mittwoch: Deutschland liefert der Ukraine 60 Iris-T-Raketen mit Audio
- Dienstag: Ukraine stoppt Produktion in letztem Kokskohle-Bergwerk Pokrowsk mit Audio
- Montag: Ukraine erhält erste neue Radhaubitze aus Deutschland
- Sonntag: Russland meldet Einnahme weiterer Orte bei Charkiw und Pokrowsk mit Audio
- Samstag: Armee nimmt nordkoreanische Soldaten gefangen
- Freitag: Razzien gegen Wehrdienstverweigerer und Schleuser mit Audio
- Donnerstag: Fahnenfluchten in der Ukraine massiv gestiegen mit Video
- Mittwoch: 13 Tote bei Gleitbombenangriff auf Saporischschja mit Audio
- Dienstag: Trump fordert von Nato-Staaten Militärausgaben von fünf Prozent des BIP mit Audio
- Montag: Selenskyj nennt Friedensbedingungen – Russland meldet Einnahme von Kurachowe mit Audio
- Sonntag: Ukraine startet neue Offensive im Gebiet Kursk mit Audio
- Samstag: Russische Truppen rücken im Donbass weiter vor mit Audio
- Freitag: Slowakei droht Ukraine mit Konsequenzen für Flüchtlinge mit Audio
- Donnerstag: Ukrainische Militärexperten kritisieren Armeeführung mit Audio
- Mittwoch: Oberbefehlshaber zieht positive Bilanz zu Kursk-Invasion mit Audio
- Dienstag: Russland hat 2024 fast 4.000 Quadratkilometer ukrainisches Gebiet erobert mit Audio
- Montag: Russland und Ukraine tauschen 300 Kriegsgefangene aus mit Audio
- Sonntag: Ukrainer melden intensive Kämpfe um Pokrowsk und Kurachowe mit Audio
- Samstag: Putin: Russische Luftabwehr zum Zeitpunkt von Flugzeugabsturz aktiv mit Audio
- Freitag: Nordkoreaner im Ukraine-Krieg gefangen mit Audio
- Donnerstag: Russland will mehr als einen Waffenstillstand mit Audio
- Mittwoch: Kämpfe um Pokrowsk – Russland greift Energieversorgung an mit Audio
- Dienstag: Laut Selenskyj mehr als 3.000 Nordkoreaner tot oder verwundet mit Audio
- Montag: Deutschland liefert Ukraine neue Patriot- und Iris-T-Systeme mit Audio
- Sonntag: Putin kündigt Vergeltung für Kasan an mit Audio
- Samstag: Deutschland liefert weiteres Iris-T System mit Audio
- Freitag: Ukraine meldet russischen Raketenangriff auf Kiew
- Donnerstag: Putin fordert USA zu "Raketenduell" auf mit Audio
- Mittwoch: Ukrainer melden russische Vorstöße bei Kursk und Pokrowsk
- Dienstag: Russischer General bei Explosion in Moskau getötet mit Video
- Montag: Schwere Kämpfe am gesamten Frontverlauf mit Audio
- Sonntag: Russland meldet Zerstörung von vier Patriot-Systemen in der Ukraine mit Audio
- Samstag: Russische Truppen nur noch fünf Kilometer von Pokrowsk entfernt mit Audio
- Freitag: Mutmaßlicher Unterstützer russischer Hackergruppe festgenommen
- Donnerstag: Nato-Generalsekretär Rutte warnt vor "Krieg" mit Russland mit Audio
- Mittwoch: Acht Tote nach russischem Angriff auf Saporischschja mit Video
- Dienstag: USA zu Ausbildung ukrainischer Rekruten bereit
- Montag: Merz zu Besuch in Kiew - Unions-Kandidat sagt erneut Taurus im Falle einer Regierungsübernahme zu
- Sonntag: Russland kontrolliert knapp 20 Prozent der Ukraine mit Audio
- Samstag: Selenskyj und Macron beraten über Russlands Krieg mit Audio
- Freitag: Russland erobert weitere Ortschaften in der Ostukraine mit Audio
- Donnerstag: Ukraine lehnt US-Forderung nach Kriegsdienst ab 18 Jahren ab mit Audio
- Mittwoch: Zwischenfall in der Ostsee zwischen russischem Schiff und Bundeswehr-Hubschrauber mit Audio
- Dienstag: Nato bereitet sich auf Ukraine-Kurswechsel von Trump vor mit Audio
- Montag: Größte Gebietsgewinne der Russen in der Ukraine mit Audio
- Sonntag: Ukraine kann auf Fortschritte im EU-Beitrittsprozess hoffen
- Samstag: Selenskyj organisiert Heer um mit Video
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- Donnerstag: Trump-Team macht Vorschläge zum Stopp des Ukraine-Kriegs mit Audio
- Mittwoch: Ukraine hält Einsatz von Nordkoreanern für erwiesen mit Audio
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Quellen: u.a. AFP, dpa, Reuters, MDR
Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL RADIO | 06. Mai 2022 | 06:00 Uhr